Produktbeschreibung
McDonnell Douglas Phantom FG.1
Plastikmodellbausatz von Airfix im Maßstab 1:48 der McDonnell Douglas Phantom FG.1, der britischen Marineversion des zweisitzigen Kampfflugzeugs in den Markierungen der Royal Navy.
Über das Modell:
- Modellbausatz im Maßstab 1:48
- Hochdetailliertes Modell
- Länge: 367 mm
- Spannweite: 245 mm
- Einzelteile: 285
- Detaillierte Nachbildung der britischen Phantom FG.1
- Detailliert ausgestaltetes zweisitziges Cockpit mit Schleudersitzen
- Lufteinläufe, gefertigt mit Slide-Mold-Technik
- Bugfahrwerk wahlweise in verlängerter Stellung zur Darstellung der Katapultstartposition
- Umfangreiche Bewaffnung mit Luft-Luft-Flugkörpern, 2-Zoll-Raketenbehältern und 1.000-lb-Bomben
- Außenliegende Zusatztanks enthalten
- Drei Bemalungsoptionen für Maschinen der Royal Navy Fleet Air Arm
- Bauanleitung, Bemalungsplan und Decals enthalten
Historisches:
Die McDonnell Douglas Phantom FG.1 war die speziell für die Royal Navy entwickelte Version der amerikanischen F-4 Phantom II. Unter der amerikanischen Bezeichnung F-4K beschafft, sollte sie die de Havilland Sea Vixen als trägergestütztes Kampfflugzeug ersetzen. Ihre Hauptaufgabe war die allwetterfähige Luftverteidigung der Flotte, ergänzt durch die Möglichkeit zu Angriffen auf Bodenziele. Die ersten Maschinen wurden 1968 an die Royal Navy geliefert.
Zu den wichtigsten Besonderheiten der britischen Phantom gehörten zwei Rolls-Royce-Spey-Triebwerke anstelle der amerikanischen General-Electric-J79-Triebwerke. Ihr Einbau erforderte größere Lufteinläufe und eine überarbeitete hintere Rumpfsektion, wodurch sich die britischen Maschinen deutlich von anderen Phantom-Versionen unterschieden. Für Katapultstarts von den vergleichsweise kurzen britischen Trägerdecks erhielt die FG.1 zudem ein ausfahrbares Bugfahrwerk, das den Anstellwinkel des Flugzeugs beim Start vergrößerte.
Ab 1970 operierten die Phantoms der No. 892 Naval Air Squadron von der HMS Ark Royal. Mit dem Ende des Flugbetriebs auf dem Träger 1978 wurden die verbliebenen Marine-Phantoms an die Royal Air Force übergeben, die bereits seit 1969 eigene FG.1 einsetzte. Bei den No. 43 und No. 111 Squadrons in RAF Leuchars dienten die Maschinen anschließend der Luftverteidigung des britischen Luftraums.