Produktbeschreibung
Grumman F-14B Tomcat mit Flugzeugträger-Deckschlepper - 1:48
Plastikmodellbausatz im Maßstab 1:48 der Grumman F-14B Tomcat mit Deckschlepper, vier Figuren und Dioramenzubehör zur Darstellung einer Flugzeugträger-Deckszene.
Über das Modell:
- Modellbausatz im Maßstab 1:48
- Rumpflänge: 398 mm
- Spannweite: 408 mm bei nach vorne geschwenkten Tragflächen
- Bewegliche Schwenkflügel
- Detailliertes F-14B-Cockpit mit Head-up-Display, Instrumenten und Seitenkonsolen
- Realistisch nachgebildete Verdichterfronten und Schubdüsen der F110-GE-400-Triebwerke
- TCS-Kamerapod und AN/ALQ-126-ECM-Antennen
- Teilweise ausgeklappte Einstiegsleiter und anpassbare Ausrichtung des Bugfahrwerks
- Neu konstruierter Deckschlepper: Länge 98 mm mit Druckluftstartanlage, Breite 37 mm
- Vorderräder wahlweise gerade oder eingeschlagen darstellbar und auch nach dem Zusammenbau austauschbar; Zwillingsbereifung an der Hinterachse
- Abnehmbare MSU-200NAV-Druckluftstartanlage oder alternativ montierbares Heckballastgewicht
- Magnetisch befestigter, austauschbarer Fahrersitz zur Darstellung mit oder ohne Fahrer
- Realistisch nachgebildete Luftschläuche
- Vier neu gestaltete Figuren: ein Schlepperfahrer, zwei Deckcrew-Mitglieder und ein Plane Captain als Bremsbediener im Cockpit
- Radkeile, ALBAR-Schleppstangen, Verzurrketten und eine bedruckte Flugdeck-Unterlage enthalten
- Bewaffnung: 2 × AIM-9L/M Sidewinder, 2 × AIM-7M Sparrow, 4 × GBU-12 und 4 × GBU-16 Paveway II sowie 4 × ungelenkte 500-lb-Bomben
- Decals für drei Versionen: VF-102 „Diamondbacks“ CAG-Maschine, VF-103 „Jolly Rogers“ Maschine des Staffelkommandeurs und VF-143 „Pukin’ Dogs“ CAG-Maschine
Historisches:
Die Grumman F-14B Tomcat war eine wichtige Weiterentwicklung des trägergestützten Jagdflugzeugs der US Navy. Die ab 1987 eingeführte Variante trug zunächst die Bezeichnung F-14A Plus und wurde 1991 in F-14B umbenannt. Ihre bedeutendste technische Neuerung waren die General-Electric-F110-GE-400-Triebwerke, die deutlich mehr Schub als die Triebwerke der frühen F-14A boten und die Flugleistungen verbesserten.
Während der 1990er Jahre wurde das Aufgabenspektrum der Tomcat zunehmend um Angriffe auf Bodenziele erweitert. Neben ungelenkten Bomben kamen auch lasergelenkte Präzisionswaffen zum Einsatz. Einen entscheidenden Fortschritt brachte die Einführung des LANTIRN-Zielbehälters ab 1996. Damit konnte die Besatzung Bodenziele bei Tag und Nacht erfassen und selbst mit einem Laser für den Einsatz lasergelenkter Bomben markieren. Diese zusätzliche Angriffsrolle brachte entsprechend ausgerüsteten Tomcats den inoffiziellen Beinamen „Bombcat“ ein.
F-14B-Maschinen dienten unter anderem bei den Staffeln VF-102 „Diamondbacks“, VF-103 „Jolly Rogers“ und VF-143 „Pukin’ Dogs“. Sie verbanden die traditionellen Jagdaufgaben der Tomcat mit präzisen Luft-Boden-Einsätzen. Die F-14B steht damit für den Wandel der Tomcat vom spezialisierten Flottenabfangjäger zu einem vielseitigen Kampfflugzeug, das auch in den späteren Jahren seiner Dienstzeit einen wichtigen Beitrag zur amerikanischen Trägerluftfahrt leistete.